Angst Hände gefesselt


Kann Hypnose gegen meine Angst helfen?

Wahrscheinlich geht ​Ihnen diese Frage durch den Kopf, deswegen möchte ich ​Ihnen die Möglichkeit geben sich zu informieren.

Hypnose kann sehr effektiv bei der Behandlung von Ängsten sein, weil sie genau da ansetzt, wo der Ursprung des Problems ist: im Unterbewusstsein. Aber...

Was ist Angst eigentlich?

Vor einem kurzen Moment ging es ​Ihnen noch gut, doch dann wurden Sie unvermittelt mit dem Objekt der Angst konfrontiert (z.B. Spinne, Fahrstuhl, Flugzeug, etc.) und ​Ihr Herz fängt wie verrückt an zu schlagen. Das Atmen wird schwierig und Sie fangen an zu schwitzen. Ein flaues Gefühl im Magen, ​Sie brechen in Panik aus und ​wollen einfach nur weg.

Wenn ​Sie Probleme mit ​Angst ​haben, dann sind ​Ihnen diese körperlichen Symptome sicherlich vertraut. Auf Verstandesebene wissen Sie zwar, dass der Auslöser ungefährlich oder zumindest ​die Angstreaktion übertrieben ist, aber dennoch ​werden Sie von den Angstgefühlen überwältigt. Wie kommt es dazu?

Es ist wichtig zu verstehen, dass Angst zunächst einmal die natürliche Reaktion des Menschen auf Gefahren für das körperliche Wohlergehen ist. Sie hat den Zweck unser Überleben zu sichern, indem wir Gefahren von vornherein vermeiden. Oder unsere Haut ​mit Hilfe der Kampf-oder-Flucht Reaktion retten, wenn wir unmittelbar mit einer Gefahr konfrontiert sind.

Doch was ist eine Gefahr? Wenn wir uns Babys und Kleinkinder angucken, können wir feststellen, dass sie nicht in der Lage sind Gefahren zu erkennen. Deswegen ist es erforderlich Wohnungen kindersicher zu machen und gut aufzupassen. ​Wir lernen nämlich erst im Laufe unseres Lebens, was gefährlich für uns ist - man denke an die heiße Herdplatte. Dieser Lernprozess läuft unterbewusst ab, so dass am Ende eine automatische Reaktion entsteht - wir sehen die rot glühende Herdplatte und ziehen unsere Hand schnell weg.

​Was passiert, wenn eine (vermeintliche) Gefahr entdeckt wird?

Wenn unser Unterbewusstsein nun eine Gefahr ausmacht, aktiviert es innerhalb von Millisekunden eine Kaskade an körperlichen und geistigen Prozessen. Stresshormone und Adrenalin werden massiv ausgeschüttet, wodurch all unsere Kraft- und Energiereserven aktiviert werden.

Schließlich meint unser Unterbewusstsein es gehe um Leben und Tod!

Unser Körper ist nun in der Lage blitzschnell zu handeln. Wir sind bereit zu kämpfen oder zu flüchten, während unser Geist einen Tunnelblick und erhöhte Wachsamkeit erzeugt, um die Gefahrenquelle auszumachen.

Stellen Sie sich vor ​Sie überqueren eine Straße und plötzlich kommt ein Auto im Volltempo auf ​Sie zugerast, dann würde ​Ihr Unterbewusstsein durch diesen Mechanismus dafür sorgen, dass ​Sie so schnell wie möglich von der Straße kommen.

Die freigesetzte Energie würde darin fließen, dass ​Sie in einem Sekundenbruchteil reagieren und die nötige Energie in den Muskeln ​haben, um schnell zur Seite zu springen.

Doch bei einer Angststörung oder Panikattacke wird der Mechanismus in eigentlich harmlosen Situationen aktiv. Das heißt, die freigesetzte Energie findet keinen Kanal.

Daher ​nehmen Sie es körperlich und geistig viel intensiver und sehr unangenehm war. Manche befürchten sogar, aufgrund der Symptome, dass sie gleich sterben.

Ich kann ​Sie jedoch beruhigen, das alles ist vollkommen ungefährlich. Sie bekommen weder einen Herzinfarkt, noch ersticken Sie oder ​werden Sie verrückt.

Ganz im Gegenteil - all diese Symptome sind ein Zeichen dafür, dass ​Ihr Körper gerade aktiv daran arbeitet ​Ihr Überleben zu sichern. Allerdings konnten ​Sie diese Symptome wahrscheinlich bisher nicht einordnen, sie überraschten und verwirrten ​Sie. Zumal sie plötzlich und in einer eigentlich "harmlosen" Situation aufgetreten sind. Und deswegen haben Sie diese Empfindungen irrtümlicherweise als Bedrohung gewertet.
 
Der entscheidende Punkt: Ob eine Situation oder Objekt als Gefahr bewertet und daher der Verteidigungsmodus aktiviert wird, ist abhängig von ​Ihrer unterbewussten Bewertung, nicht von ​der bewussten, rationalen. Diese wäre nämlich im Zweifelsfall viel zu langsam, um ​Ihr Überleben zu sichern. Wie ​Sie jedoch bewusst die Symptome des Verteidigungsmodus bewerten, beeinflusst wie sich ​Ihre Angst zukünftig entwickelt.

Der Übergang von normaler Angst zur Angststörung

​Von einer Angststörung spricht man, wenn dieser schützende Überlebensmechanismus fehlgesteuert ist. Dass heißt die Angstreaktion ist übertrieben stark, z.B. Panikanfall bei Anblick einer Hausspinne, und sie wird von einem ungefährlichen Auslöser (z.B. Spinne, Flugzeug, Spritze beim Arzt, etc.) aktiviert. Problematisch wird es, wenn dadurch ​Ihr Leben erheblich beeinträchtigt wird und es ​Sie stark belastet, weil ​Sie aufgrund der Angst etwa bestimmte Orte oder Situationen nicht mehr aufsuchen ​können​.

Die Angst entwickelt darüber hinaus meist eine Eigendynamik, welche die Störung permanent aufrecht erhält - die sogenannte Angst vor der Angst. Damit ist die ausgeprägte negative Erwartungshaltung gemeint eine weitere unangenehme, aber vollkommen ungefährliche, Angstattacke bzw. Aktivierung des Überlebensmechanismus zu erleben.

Dadurch kommt es meist zu starkem Vermeidungsverhalten. Welches wiederum häufig einhergeht mit einer eingeschränkten Lebensführung, Verlust an Lebensqualität und meist auch zu emotionale Folgeproblemen.

Ungünstigerweise wird die Angst durch Vermeidung häufig schlimmer, weil wir unserem Unterbewusstsein damit indirekt bestätigen, dass tatsächlich eine reale Gefahr vorhanden ist. Vor dieser will es uns nun selbstverständlich noch besser schützen, indem es noch mehr und stärkere Angstgefühle mit entsprechenden körperlichen Symptomen produziert. Hierdurch kann es zu einem sich selbst verstärkenden Teufelskreis kommen. Im schlimmsten Fall sogar zu einer Ausweitung der Angst auf ähnliche Auslöser, z.B. kann sich aus einer Angst mit dem Fahrstuhl zu fahren, eine Angst vor Tunneln und sogar allen engen Räumen entwickeln.

​Sie sind nicht allein mit ​Ihrer Angst

Angst ist in unserer vernunftgeprägten Kultur ein Tabu, eben weil sie irrational und scheinbar unlogisch ist. Umso mehr kratzt es daher am Selbstbewusstsein, wenn Familie und Freunde mit Unverständnis reagieren und gut gemeinte Ratschläge geben.

Viele Menschen schämen sich daher für ihre Angst. Bitte machen Sie sich jedoch bewusst, dass es ein sehr weit verbreitetes Phänomen ist. Repräsentative Untersuchungen  kamen zu dem Ergebnis, dass etwa jeder siebte Mensch (insgesamt ca. 11 Millionen!) hierzulande im Laufe seines Lebens eine Angst, Phobie oder Panikattacken erlebt.

Mehr als die Hälfte der Betroffenen ist und bleibt unbehandelt, so dass es häufig zu chronischen Verläufen kommt. Dass ​Sie diesen Text ​lesen zeigt, dass ​Sie zu der Gruppe gehören, welche die Bereitschaft besitzt aktiv zu werden und etwas gegen die Angst zu unternehmen.

Denn Angststörungen sind in der Regel gut behandelbar. Im Folgenden erkläre ich ​warum und wie Hypnose dabei eingesetzt werden kann.

Warum Hypnose zur Behandlung von Angststörungen?

Wie oben bereits beschrieben beruht die Angststörung auf einer fehlerhaften Bewertung des Unterbewusstseins. Durch diese Bewertung wird ein an sich neutraler oder ungefährlicher Reiz als lebensbedrohlich gewertet und der Verteidigungsmodus aktiviert, welcher das Überleben sichern soll.

Die gute Nachricht: irgendwann in deinem Leben ​haben Sie diese Bewertung (unterbewusst) gelernt. Dabei sind im Gehirn Verknüpfungen entstanden, welche dann später automatisch die Angstreaktion aktivieren, wenn ​Sie mit dem Auslöser konfrontiert sind​.

​Alles was wir gelernt haben, können wir auch wieder verlernen oder umlernen.

Eine weitere gute Nachricht: Entgegen früherer Annahmen, hat die Wissenschaft mittlerweile herausgefunden, dass das Gehirn sich bis zu unserem Lebensende verändern und neu organisieren kann. Dementsprechend können auch die Verknüpfungen verändert werden, welche mit der Angststörung zusammenhängen. Es ist möglich alte Verknüpfungen aufzulösen und neue, positive Verknüpfungen zu erzeugen. Auf diesem Weg helfen wir dem Unterbewusstsein in Hypnose eine Neubewertung des Angstauslösers vorzunehmen.

Die Entstehung von Ängsten wird durch übermäßigen Stress stark begünstigt und beginnt daher häufig (jedoch nicht immer) in Lebensphasen des Umbruchs oder großer Veränderungen (z.B. Scheidung der Eltern, Umzug, erster Job, Beförderung, Trennung von Partner, etc.). Auch schwankt die Intensität der Angstattacken meist abhängig vom allgemeinen Stresslevel im Alltag, weil die körperlichen Symptome von Angst und Stress nahezu identisch sind. Dementsprechend ist allein schon der Zustand tiefer Entspannung mittels Hypnose eine nutzbringende Erfahrung, weil sich der Stresspegel dadurch reduziert. Des Weiteren vermittle ich ​Ihnen bewusst wie unterbewusst effektive Strategien zur Stressbewältigung, um mit den Herausforderungen in ​Ihrem Leben auf gesunde Weise umzugehen. Wenn ​Sie sich ein angstfreies Leben ​wünschen und die Kontrolle über ​Ihren Körper und Geist zurückerlangen ​wollen, dann kontaktieren Sie mich jetzt für ein kostenloses Vorgespräch.

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Häufig gestellte Fragen zur Hypnosetherapie

Was ist Hypnose eigentlich?

Verliere ich die Kontrolle und meinen freien Willen in Hypnose?

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Verrate ich all meine Geheimnisse?

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Hypnose ist Vertrauenssache und Teamwork - Solltest ​Sie, bevor wir mit der Hypnose anfangen, das Gefühl haben, dass es nicht passt, können Sie sich jederzeit gegen die Zusammenarbeit entscheiden, ohne das die Sitzung in Rechnung gestellt wird.

Über mich

Hypnose Berlin Profilbild Akwasi Asabere Hypnose Welt Berlin

Akwasi Asabere

Heilpraktiker für Psychotherapie
Hypnosetherapeut

zertifiziert durch den weltgrößten Hypnoseverband:

Unser menschlicher Geist ist gleichzeitig der Erschaffer von unglaublichem Leid und grenzenloser Freude - für uns selbst und unsere Mitmenschen. Viele Jahre in meinem Leben litt ich unter einer Sozialphobie und versteckte mich hinter einer Maske, in beständiger Angst mein wahres, verletzliches Ich zu zeigen. Meine Gedanken kreisten darum, was Andere von mir denken und meine Energie floss darin möglichst cool und tough zu wirken. Und all das erzeugte großen emotionalen Schmerz, ich erschuf tagtäglich meine kleine private Hölle.

Mit Hypnose fand ich einen Ausweg und einen Pfad authentisch im Hier und Jetzt zu leben, Herz und Kopf in Einklang zu bringen und innere Harmonie zu erzeugen. Der Spruch "Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden" ist mir ein guter Freund in dunklen Stunden geworden. Denn den Sinn und Nutzen von schwierigen Zeiten, so furchtbar sie sich auch im aktuellen Moment anfühlen, ergibt sich in der Rückschau - häufig sind es genau diese Erfahrungen, welche das größte persönliche Wachstum erzeugen können. Ich bin der Überzeugung, dass in jedem Problem, in jeder Herausforderung der Keim für Wachstum verborgen liegt und die Chance das Beste in uns zum Vorschein zu bringen. Damit wir unser Licht in die Welt bringen und unser volles Potenzial entfalten.

Denn jeder Mensch, der sein volles Potenzial lebt und sein Licht scheinen lässt, macht die Welt zu einem besseren und sicheren Ort für uns alle. Und genau deshalb gibt es nur wenige Dinge, die mir so viel Freude bereiten wie einen Menschen bei seinem persönlichen Wachstum begleiten zu dürfen.